Rücksichtsvoll Bootfahren und Baden am Lech

Der Lech zeigt sich an manchen Stellen noch als so schöner Wildfluss, dass er uns an das wilde Kanada erinnert. Damit du die wilden Bewohner dieser schönen Flussabschnitte nicht unnötig störst, solltest du nicht mehr als unbedingt notwendig durch Flachwasserzonen waten. Hier befinden sich die optimalen Laichplätze der Flussfische. Um die im Kies brütenden Vogelarten nicht zu stören solltest du so wenig wie möglich über Kiesbänke laufen und dich unbedingt an die saisonalen Betretungsregeln halten.

 

Litzauer Schleife

  • Zwischen 1. März und 31. August darfst du die Kiesbänke im gesamten Naturschutzgebiet „Lechabschnitt Hirschauer Steilhalde – Litzauer Schleife“ nicht betreten.
  • Bei Bootstouren störst du die tierischen und pflanzlichen Bewohner im und am Lech im Herbst (September oder Oktober) am wenigsten. Wenn du im Sommer Bootfahren möchtest, fahre durch das Naturschutzgebiet bitte ohne Zwischenstopps und nur in der Hauptströmung bis zum Ausstieg am Badeplatz bei Niederwies. Dort ist auch der ideale Platz für die wohl verdiente Pause und du kannst sicher sein, dass du beim Baden keine empfindlichen Arten störst.

Lechabschnitt von Hohenfurch bis Kinsau

  • Im Naturschutzgebiet "Steilhalden und Flussauen des Lechs" zwischen Kinsau und Hohenfurch gibt es rund um die Staustufe 8a Regelungen für Bootsfahrer und Badegäste, die dem Schutz von Fisch-Laichplätzen und im Kies brütenden Vogelarten dienen.
  • In der freien Fließstrecke östlich der Kraftwerksinsel ist Baden und Bootfahren ganzjährig verboten, im Rest des Naturschutzgebietes ist Baden und Bootfahren nur vom 1. Juli bis 30. September erlaubt.
  • Um das Brutgeschäft von Flussregenpfeifer und Co. nicht zu stören darfst du zwischen 15. April und 31.Mai die Kiesbank am Ostufer des Lechs nicht betreten. Die Kraftwerksinsel darf in dieser Zeit nur von Schafen und Ziegen betreten und „befressen“ werden. Sie helfen uns, die Vegetation auf der Insel offen zu halten und damit die Brutplätze für die Vögel zu erhalten. Die Flussregenpfeifer gewöhnen sich übrigens schnell an die vierbeinigen Nachbarn.
TOP