Maßnahmen im Überblick

Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze

Details der Maßnahme

Weideprojekt an den Isarauen auf flussbaulich gestörten Flächen

Die Isarauen haben sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts verändert. Besonders der Bau des Walchenseekraftwerks Anfang der 1920er Jahre, der gleichzeitige Längsverbau der Flussufer sowie der Bau des Sylvensteinspeichers Ende der 1950er Jahre hat sich nachteilig auf die Entwicklung der durch Dynamik, Hochwasser und Geschiebetransport geprägten Lebensräume aufgewirkt. Durch erhebliche Eintiefung und fehlendes Geschiebe ist das System von Umlagerung, Sukzession und Erosion vor allem unterhalb des Speichers stark eingeschränkt und die typische Ausprägung der Aue negativ verändert. Da die Möglichkeiten, die Verbauungen zu beseitigen und mehr Dynamik und Geschiebe zuzulassen durch die Belange des Hochwasserschutzes begrenzt sind, besteht Handlungsbedarf für den (langfristigen) Erhalt von auetypischen Lebensgemeinschaften und Arten. Mit Hilfe von Beweidung will der Isartalverein den Artenreichtum speziell auf Mager- und Trockenstandorten sowie in jungen Stadien der Schneeheide-Kiefernwälder erhalten und wo notwendig auch wiederherstellen. Im Rahmen des Projektes werden bis 2020 bis zu 57 Hektar in das Weideprojekt einbezogen.

Kategorie

Arten- und Lebensraumschutz

Flüsse

Isar

Partner

Isartalverein


® Joachim Kaschek


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