Maßnahmen im Überblick

Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze

Details der Maßnahme

Vernetzung der Unteren Ammer durch Neuanlage und Vernetzung von Kleingewässern

Das Ammerseebecken ist mit seinen großflächigen Streuwiesenkomplexen und Moorgebieten ein Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung. Hier leben wiesenbrütende Vogelarten wie Brachvogel, Bekassine, Braunkehlchen, Schwarzkehlchen, Blaukehlchen, Wiesenpieper usw. Viele Zugvögel nutzen das Gebiet als Rastplatz. Auffällige große Vogelarten wie Grau- und Silberreiher überwintern hier. Die seltenen und gefährdeten Arten haben aber auch mit dem Verlust ihres Lebensraumes zu kämpfen. Die Ammer war in ihrem Unterlauf ursprünglich ein mäandrierender Tieflandfluss, mit vielen Sand- und Kiesbänken, zahlreichen Altarmen und Altwässern, Flutrinnen, die je nach Wasserstand und Niederschlag periodisch wasserführend waren. Mit der Umlegung und Begradigung der Ammer sind diese für Amphibien, Insekten und Vögel so notwendigen verschiedenartigen Gewässertypen weitgehend verschwunden. Da mit einer umfassenden Renaturierung der Ammer im Bereich des Ammerseebeckens in näherer Zukunft nicht zu rechnen ist, setzt sich die Schutzgemeinschaft Ammersee dafür ein, Saigen künstlich zu schaffen, Gräben aufzuweiten, Kleingewässer neu anzulegen und Gräben rückzustauen, um die schlimmsten Defizite zu beheben und verlorengegangene Lebensräume zu ersetzen.

Kategorie

Arten- und Lebensraumschutz

Flüsse

Ammer

Partner

Schutzgemeinschaft Ammersee


® Richard Brummer, Helene Falk


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