Rücksichtsvolles Verhalten am Lech

Am Lech erlebt man die Auswirkungen der enormen menschlichen Einflussnahme auf die Ökosysteme, welche den extrem dynamischen Alpenfluss in eine Kraftwerkskette verwandelten. Dennoch bietet sich an vielen Orten entlang des Lechs ein Landschaftsbild von einzigartiger Schönheit mit einer enormen Vielfalt an Lebensräumen und stark angepasste Arten, die im weiten Umkreis nur hier vorkommen. Die wenigen noch vorhandenen offenen Kiesbänke sind z.B. Lebensraum des Flussregenpfeifers, der seine Jungen zwischen den Kieseln aufzieht.

 

Aber leider werden die Kiesbänke oft auch als Freilauf für Hunde, gesellige Runden am Lagerfeuer oder sogar als Spielplatz für Motocross-Fahrer genutzt. Die Flusslandschaft ist für all diese Aktivitäten bloße Kulisse und es gibt dafür besser geeignete, weniger sensible Orte. Der Fluss als Lern- und Erfahrungsort kann uns die Kreisläufe in der Natur vor Augen führen. Dazu brauchen wir aber vor allem Zeit und Ruhe. In den Naturschutzgebieten an der Litzauer Schleife sowie zwischen Kinsau und Hohenfurch steht der Schutz vieler seltener Arten und Lebensräume an erster Stelle. Deshalb ist es verboten, zu Zelten, Lagern oder Feuer machen. Reiten und Radeln ist nur auf den bestehenden Wegen erlaubt und Hunde müssen an der Leine laufen.

 

Regelungen für Bootsfahrer am Lech Regelungen für Wanderer am Lech

 

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