Kleinkunstwettbewerb

Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze

Kleinkunstwettbewerb "Am Fluss dahoam"

Unter dem Motto „Am Fluss dahoam“ lud der WWF Deutschland auch in diesem Jahr wieder zur kreativen Auseinandersetzung mit Gewässern ein. Schirmherrin des Wettbewerbs ist Prinzessin Auguste von Bayern. Die künstlerischen Beiträge konnten bis Ende November 2019 eingereicht werden.

 

"Wir freuen uns, das 27 Beiträge eingereicht wurden", so Sigrun Lange vom WWF Deutschland. "Die Lieder, Gedichte, Märchen und Texte sind mal nachdenklich und anprangernd, mal gefühlvoll, sehnsüchtig oder auch witzig, aber immer toll gemacht. Wir freuen uns über so viel Engagement und so viele unterschiedliche persönliche Bezüge zu unseren Flüssen! Der Jury wird es schwer fallen zu entscheiden, wer nicht für das Finale ausgewählt wird."

Alpenflüsse

Ablauf des Wettbewerbs

Nach Ablauf der Einreichfrist wählt nun die Jury, bestehend aus dem bayerischen Volksmusiker Hans Well, sowie den Poetry-Slam-Meistern Philipp Scharrenberg und Elena Hammerschmid, bis Anfang 2020 die besten Beiträge aus, die dann bei einer öffentlichen Veranstaltung am 22. März 2020 (Weltwassertag) im Schlachthof in München vor Publikum aufgeführt werden. Das Publikum kürt an diesem Tag zusammen mit der Jury die Sieger. Zu gewinnen gibt es €800 (1.Preis), €500 (2. Preis) und Sachpreise (3.Preis).

 

Unsere Jurymitglieder

Volksmusiker Hand Well

Hans Well, Bayerischer Musiker: Ich bin begeistert von dem Wettbewerb da ich schon als Kind nichts lieber tat, als am Wasser zu spielen. Fluss war´s keiner, eher ein kleiner Bach. Ich freute mich aber jeden Morgen schon auf das Beobachten von Feuersalamandern, Fröschen, Forellen und Krebse. Während der Flurbereinigung wurde der Bach unterirdisch verrohrt.

 

Slammerin Elena Hammerschmid

Elena Hammerschmid, Bayerische Meisterin (U20) im Poetry Slam 2017: "Am Fluss dahoam“, das kann ich wahrlich von mir behaupten. Ich lebe nun seit fast 17 Jahren in einem kleinen Dorf in der Nähe von Regensburg, keine 400 Meter weit weg von der Donau entfernt. Seit ich denken kann, gehört die Donau zu meinem Leben wie das Amen in unserer Dorfkirche und das meine ich sowohl aus positiver als auch negativer Perspektive. Als 2013 die „Jahrhundertflut“ in Bayern ganze Städte und Dörfer unter Wasser setzte und unzählige Menschen ihr Zuhause verloren, habe ich zum ersten Mal gemerkt, welche Urgewalt dieser reißende Strom neben meiner Haustür eigentlich in sich birgt. Seit diesem Jahr jedoch ist mir mehr und mehr bewusstgeworden, wie klein und schutzlos wir Menschen oftmals der Macht der Natur ausgeliefert sind. Auf der anderen Seite ist dieser Fluss aber auch einer der schönsten Orte, die ich mir vorstellen kann. Als Kind in der Donau baden, im Gras am Ufer liegen, Musik hören, die Füße ins kalte Wasser halten - ich verbinde unglaublich viele Erinnerungen mit dem Thema Fluss. Den Kleinkunstwettbewerb sehe ich vor allem als Möglichkeit und große Chance, um Ideen und Meinungen auszutauschen, zu erfahren, was junge Leute denken, welche Ideen sie haben und was für sie „Am Fluss dahoam“ bedeutet.

 

Philipp Scharrenberg
Kleinkünstler Philipp Scharrenberg

Philipp Scharrenberg, deutscher Meister im Poetry Slam 2016: Bühnenkünstler hergehört: Die Wildflusswelt ist schwer gestört! Meint Trump, dass es beim Klimawandel, sich um Quatsch aus China handel’. Schützen wir als Schreibarbeiter, uns’re Umwelt einfach weiter. Also werd ein Outdoor-Autor, schreib ’nen Song, trag Texte laut vor. Kabarette, slamme derb (um Flüsse geht ’s, drum Wet(t)bewerb …). Als Künstler weiß man ja vom Schreiben, wie es rockt, im Fluss zu bleiben.

 

Alpenflüsse
Moderator Bumillo

Die von der Jury ausgewählten Wettbewerbsbeiträge werden am 22. März 2020 im Wirtshaus im Schlachthof live aufgeführt. Wir freuen uns darüber, dass die Veranstaltung auch diesmal wieder von Bumillo moderiert wird!

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