Neuigkeiten

Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze

Ergebnisse der Friedergries-Studie

Das Friedergries in den Ammergauer Alpen ist einer der letzten großflächigen Schwemmfächer der bayerischen Alpen. Dementsprechend rar ist die speziell an solche Standorte angepasste Flora und Faun in Bayern. Typisch für Schwemmfächer sind ihre hohe Umlagerungsdynamik, welche immer wieder neue vegetationsfreie Flächen schafft und damit ein Mosaik verschiedenster Sukzessionsstadien aufweisen. Seit einigen Jahren lassen sich am Hauptabfluss des Friedergrieses, der Friederlaine, jedoch verstärkte Eintiefungstendenzen beobachten. Ein Studie sollte klären, ob die Eintiefung durch eine ehemalige Umleitung der Friederlaine („Franzosenmauer“) bzw. eine bestehende Verbauung am Ufer oder die Kiesentnahme oberhalb des Ausflusses der Friederlaine in die Neidernach hervorgerufen werden könnte.

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Jugend im Gespräch mit Stefan Ossyssek

Das Jugendcamp des WWF am Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil hat mittlerweile Tradition und so kamen auch dieses Jahr wieder über 20 naturbegeisterte Jugendliche an den Ammersee. Zusammen mit Caro Schupp wurde dieser mit selbstgebauten Flößen erkundet, an seinem Ufer meditiert und der Natur zugehört.

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Arbeitseinsatz für den Frauenschuh

Die Jugendorganisation BUND Naturschutz (JBN) ist einer der Träger des freiwilligen ökologischen Jahres in Bayern. Alljährlich betreut der Verband junge Menschen, die sich im Naturschutz engagieren wollen. Fünfmal im Jahr finden mehrtägige Seminare statt (u.a. an der Jugendsiedlung Hochland in Königsdorf), die dem Austausch dienen. Auf Vermittlung des WWF Deutschland kam nun schon zum zweiten Mal eine Gruppe junger FÖJler in das Projektgebiet der „Alpenflusslandschaften“, um sensiblen Arten durch Landschaftspflege auf die Sprünge zu helfen.

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Zum Schutz der Oberen Isar formieren sich Vereine und Verbände

Seit fast 100 Jahren verursacht das Walchenseekraftwerk erhebliche Schäden an den wertvollen Wildfluss-Ökosystemen der Oberen Isar. Nachdem der Freistaat Bayern dem Kraftwerksbetreiber UNIPER im März mitgeteilt hat, dass die wasserrechtlichen Genehmigungen neu verhandelt werden sollen, laufen die bestehenden Konzessionen zum 30.09.2030 aus. Dies stellt eine einmalige Chance dar, die Obere Isar vor den Auswirkungen der Wasserkraftnutzung wesentlich besser als bisher zu schützen und Beeinträchtigungen, die durch den derzeitigen Betrieb entstanden sind, zu beseitigen. 12 Organisationen haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam den Planungsprozess zu begleiten und gemeinsame Forderungen an den künftigen Betrieb zu erarbeiten.

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Botschafter der Biodiversität besuchen die Ammer

Auf Einladung des Naturschutz- und Jugendzentrums Wartaweil trafen sich am Samstag, den 25. Juli 2020, dreiundzwanzig Interessierte zu einer Exkursion an die Ammer. Die Teilnehmer wollen sich zukünftig als „Botschafter der Biodiversität“ für den Erhalt unserer Flusslandschaften einsetzen.

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Bergwaldprojekt fördert Artenvielfalt am Lech

Im Juli waren die Freiwilligen des Bergwaldprojekts wieder einmal zu Gast am Lech. 15 Personen verteilten sich auf drei 9-Sitzer-Busse, um die Corona-Abstandsregeln auch im Bus einhalten zu können. Ziel der Freiwilligen waren vor allem die Neophyten am Halblech.

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Führung durch die Wildflusslandschaft von Isar und Rißbach

Die jährlich stattfindende Führung von Birgit Weis (LBV-Gebietsbetreuerin Moore und Isar im Tölzer Land), Joachim Kaschek (Naturschutzfachkraft Landratsamt Bad Tölz), Fritz Erhardt (Landschaftsarchitekt, aufgewachsen in Vorderriß) und Fabian Unger (LBV-Hotspot-Projektmanager Isar und Loisach) fand auch heuer wieder Ende Juni bei bestem Wetter statt. 

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Botschafter-Exkursion an die Ammer

Am Samstag, den 25. Juli 2020 ab 9 Uhr, lädt das Jugend- und Naturschutzzentrum des Bund Naturschutzes die bisherigen Botschafterinnen und Botschafter für Artenvielfalt sowie alle Interessierten zu einer Exkursion an die Ammer ein. Die Veranstaltung wendet sich an alle, die ihre Begeisterung für die Schönheiten unserer Natur gerne als „Botschafter“ an ihre Mitmenschen weitergeben wollen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, das Mittagessen erfolgt auf eigene Rechnung. Die Teilnehmerzahl ist aufgrund der Corona-Pandemie begrenzt, deshalb ist eine Anmeldung zwingend erforderlich.

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Umweltbildung in Zeiten von Corona

Die Umweltbildung ist ein wichtiger Teil des Hotspotprojekts: die Teilnehmenden lernen hier anschaulich, weshalb unser Projektgebiet in Bezug auf Artenvielfalt und Nachhaltigkeit eine herausragende Rolle spielt und einen nachhaltigen Schutz braucht. Umweltbildung geschieht durch gemeinsame Sinneserfahrungen, durch gemeinsame Aktionen, durch Partizipation. Sie geschieht nicht im einsamen Kinderzimmer, nicht im home office – wenn auch vielleicht manche IT-Angebote unterstützend wirken können. Damit gehören die Umweltbildung und die Akteure der Umweltbildung zu den ersten Opfern des Lockdowns in der Corona-Krise. Lesen Sie hier, wie die Umweltbildner darauf reagiert haben.

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Genehmigungsplanung geht in die letzte Runde

Die Genehmigungsunterlagen zur Schnalzrenaturierung sind nun vollständig. Die umfangreichen Erhebungen und Ausarbeitungen zur FFH Verträglichkeitsprüfung und speziellen Artenschutzrechtlichen Prüfung belegen, dass unter Berücksichtigung von Vermeidungs- und Ausgleichsmaßnahmen keine erheblichen Auswirkungen durch das Projekt auf den Naturraum auftreten. Die Genehmigungsplanung zur Schnalzrenaturierung muss nun noch eine letzte Hürde nehmen, bevor die fertigen Unterlagen eingereicht werden können.

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