Neuigkeiten

Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze

Vorrang für die Isarlandschaft beim künftigen Betrieb des Walchenseekraftwerks

Die Konzessionen für die Wasserkraftnutzung durch das Walchenseekraftwerk-System laufen zum 30. September 2030 aus. Deshalb fordern 13 Vereine und Verbände künftig einen deutlich besseren Schutz der Oberen Isar, ihrer Nebengewässer sowie der Seen im Einzugsgebiet des Kraftwerks. In Rahmen des Projekts Alpenflusslandschaften hatten die Organisationen unter der Koordination des LBV an einem gemeinsamen Positionspapier gearbeitet, das Ende März 2021 auf einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

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Jungforellen gedeihen prächtig

Ein letztes Mal in der Projektlaufzeit werden in diesem Frühjahr durch den Landesfischereiverband kleine Seeforellen in die Zuflüsse der Ammer eingebracht.

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Video-Clip: Geschichte der Ammer-Renaturierung

Die Planungen zur Renaturierung der Ammer in der Schnalz begleiten das Hotspotprojekt schon seit einigen Jahren. Immer wieder gab es Verzögerungen, beispielsweise wegen einer notwendigen Untersuchung des Bodens auf Kampfmittel-Rückstände oder aufgrund der Vorgabe, die Sicherung der Halde nicht nur für ein 100jähriges, sondern gar für ein 1000jähriges Hochwasser zu gewährleisten. Vor Finalisierung der Planungsunterlagen Anfang 2021 ist nun ein kurzer Video-Clip entstanden, der erklärt, wie die Idee zur Renaturierung geboren wurde und welche Schritte notwendig waren, um sie zur Umsetzung zu bringen.

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Ergebnisse der Friedergries-Studie

Das Friedergries in den Ammergauer Alpen ist einer der letzten großflächigen Schwemmfächer der bayerischen Alpen. Dementsprechend rar ist die speziell an solche Standorte angepasste Flora und Faun in Bayern. Typisch für Schwemmfächer sind ihre hohe Umlagerungsdynamik, welche immer wieder neue vegetationsfreie Flächen schafft und damit ein Mosaik verschiedenster Sukzessionsstadien aufweisen. Seit einigen Jahren lassen sich am Hauptabfluss des Friedergrieses, der Friederlaine, jedoch verstärkte Eintiefungstendenzen beobachten. Ein Studie sollte klären, ob die Eintiefung durch eine ehemalige Umleitung der Friederlaine („Franzosenmauer“) bzw. eine bestehende Verbauung am Ufer oder die Kiesentnahme oberhalb des Ausflusses der Friederlaine in die Neidernach hervorgerufen werden könnte.

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Vielfalt ist unsere Stärke

Das Projekt „Alpenflusslandschaften – Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze“, durchgeführt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt, neigt sich dem Ende zu. Knapp sechs Jahre lang haben sich 18 Partner aus Naturschutz, Verwaltung, Wirtschaft und dem Sozialbereich unter Federführung des WWF Deutschland mit der natürlichen Vielfalt der Lebensräume und Arten in und an den Alpenflüssen Lech, Ammer, Loisach und Isar beschäftigt. Ein gemeinsam gestalteter und vom Bezirk Oberbayern koordinierter und finanzierter Ergebnisbericht gibt Einblicke in die Projektaktivitäten und Erfolge. Viele haben zusammengewirkt und an einem Strang gezogen, um Menschen für die Schönheit, Vielfalt und den Erhalt der Flusslandschaften zu gewinnen, und die Bestände flusstypischer Arten zu erhalten bzw. zu fördern. Zum Internationalen Tag der Flüsse 2020 wurde der Ergebnisbericht des Projekts veröffentlicht.

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Jugend im Gespräch mit Stefan Ossyssek

Das Jugendcamp des WWF am Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil hat mittlerweile Tradition und so kamen auch dieses Jahr wieder über 20 naturbegeisterte Jugendliche an den Ammersee. Zusammen mit Caro Schupp wurde dieser mit selbstgebauten Flößen erkundet, an seinem Ufer meditiert und der Natur zugehört.

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Arbeitseinsatz für den Frauenschuh

Die Jugendorganisation BUND Naturschutz (JBN) ist einer der Träger des freiwilligen ökologischen Jahres in Bayern. Alljährlich betreut der Verband junge Menschen, die sich im Naturschutz engagieren wollen. Fünfmal im Jahr finden mehrtägige Seminare statt (u.a. an der Jugendsiedlung Hochland in Königsdorf), die dem Austausch dienen. Auf Vermittlung des WWF Deutschland kam nun schon zum zweiten Mal eine Gruppe junger FÖJler in das Projektgebiet der „Alpenflusslandschaften“, um sensiblen Arten durch Landschaftspflege auf die Sprünge zu helfen.

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Zum Schutz der Oberen Isar formieren sich Vereine und Verbände

Seit fast 100 Jahren verursacht das Walchenseekraftwerk erhebliche Schäden an den wertvollen Wildfluss-Ökosystemen der Oberen Isar. Nachdem der Freistaat Bayern dem Kraftwerksbetreiber UNIPER im März mitgeteilt hat, dass die wasserrechtlichen Genehmigungen neu verhandelt werden sollen, laufen die bestehenden Konzessionen zum 30.09.2030 aus. Dies stellt eine einmalige Chance dar, die Obere Isar vor den Auswirkungen der Wasserkraftnutzung wesentlich besser als bisher zu schützen und Beeinträchtigungen, die durch den derzeitigen Betrieb entstanden sind, zu beseitigen. 12 Organisationen haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam den Planungsprozess zu begleiten und gemeinsame Forderungen an den künftigen Betrieb zu erarbeiten.

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Botschafter der Biodiversität besuchen die Ammer

Auf Einladung des Naturschutz- und Jugendzentrums Wartaweil trafen sich am Samstag, den 25. Juli 2020, dreiundzwanzig Interessierte zu einer Exkursion an die Ammer. Die Teilnehmer wollen sich zukünftig als „Botschafter der Biodiversität“ für den Erhalt unserer Flusslandschaften einsetzen.

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Bergwaldprojekt fördert Artenvielfalt am Lech

Im Juli waren die Freiwilligen des Bergwaldprojekts wieder einmal zu Gast am Lech. 15 Personen verteilten sich auf drei 9-Sitzer-Busse, um die Corona-Abstandsregeln auch im Bus einhalten zu können. Ziel der Freiwilligen waren vor allem die Neophyten am Halblech.

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