Neuigkeiten

Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze

Für den Erhalt der Seeforelle

Für das Projekt zur Wiederansiedlung und Erhaltung der Seeforelle an der Ammer konnte der Landesfischereiverband Bayern auch in diesem Winter wieder ein provisorisches Fischbruthaus in Betrieb nehmen. Die vorangegangenen Winter hatten gezeigt, dass schwere Winterhochwässer den Bruterfolg im freien Gewässer erheblich beeinträchtigen können.

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Neues von den Aktivitäten der Schutzgemeinschaft Ammersee

Die Schutzgemeinschaft Ammersee berichtet von ihren neuesten naturschutzfachlichen Aktivitäten in der Region:

Am Rand einer Streuwiese welche die Schutzgemeinschaft Ammersee pflegt, wurde ein Kleingewässer als flache Mulde angelegt. Die Zielarten sind vor allem Grasfrosch, Erdkröte und Gelbbauchunke. Der Wessobrunner Höhenrücken besitzt zahlreiche naturnahe Waldbäche, aber praktisch kaum besonnte Kleingewässer. Die Maßnahme konnte in der Frostperiode im Februar durchgeführt werden. Die Fläche ist im Besitz des bayerischen Staatsforstes, der die Maßnahme auf seinen Flächen durchführen ließ.

 

 

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Totholz lebt!

Im Rahmen eines vom Bayerischen Naturschutzfonds aus Zweckerträgen der GlücksSpirale geförderten Projektes hat der Lebensraum Lechtal e.V. eine Kartierung von Totholz bewohnenden Käfern durchgeführt. Lechtal-Gebietsbetreuer Stephan Jüstl freut sich über die Ergebnisse: "In den Auwäldern am Lech konnten wir 315 verschiedene Arten von Totholzkäfern nachweisen - das sind knapp 20% aller in Deutschland vorkommenden Arten!" Highlights waren neue Nachweise für die FFH-Art Scharlachkäfer sowie von 42 weiteren Rote-Liste-Arten.

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Die Wiederkehr von Tamariske und Co

Im Herbst vergangenen Jahres wurden in der Schnalz bei Peiting junge Tamarisken gepflanzt. Ihr langfristiges Überleben hängt jedoch maßgeblich davon ab, ob die geplante Renaturierung der Ammer in diesem Bereich umgesetzt wird. Das hat eine wissenschaftliche Studie des WWF Deutschland ergeben. Experten von der Technischen Universität München, der Fachhochschule Erfurt und der Leibniz Universität Hannover untersuchten im vergangenen Jahr Arten, die als wichtige Indikatoren für dynamische Auenbereiche von Alpenflüssen gelten. Bei einem Workshop Ende Februar 2018 wurden die Ergebnisse von einem internationalen Fachpublikum diskutiert.

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Mehr Wasser für unsere Flüsse

 

Derzeit diskutiert das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz darüber, wie viel Wasser in der Ausleitungsstrecke eines Wasserkraftwerks verbleiben muss, damit Fische und Wirbellose wie beispielsweise Köcherfliegenlarven im Fluss überleben können. Es gilt, den so genannten „Restwasserleitfaden“ aus dem Jahr 1999 den Standards der aktuellen europäischen und nationalen Naturschutzgesetzgebung anzupassen. Der WWF Deutschland begrüßt, dass die Ziele aus der europäischen Wasserrahmenrichtlinie künftig engagierter verfolgt werden sollen, fordert aber gleichzeitig, bei der Festlegung der Restwasserabflüsse auch die Effekte auf die Lebensgemeinschaften im Übergangsbereich zwischen Wasser und Land zu berücksichtigen.

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Landwirtschaft und Naturschutz im Einklang

Am 22. Februar 2018 trafen sich Naturschützer mit 60 jungen Erwachsenen, die alle im landwirtschaftlichen Bereich tätig sind und gerade ihren Grundkurs zu Themen wie Persönlichkeitsentwicklung, Rhetorik und Kommunikation und Marketing und Öffentlichkeitsarbeit im Agrarbereich absolvieren, im Haus der Bayerischen Landwirtschaft. Der Workshop, betitelt mit dem Namen „Landwirtschaft und Naturschutz im Einklang“, bietet eine hervorragende Gelegenheit die Beziehung zwischen Landwirtschaft und Naturschutz, die oft von Missverständnissen und Vorurteilen geprägt ist, zu verbessern und zu vertiefen.

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Think Big!

Zwei Tage lang bot das Flussfilmfest München im Gasteig seinen Gästen in etwa 20 Filmbeiträgen Information und Inspiration rund um das Thema Flüsse. Die Veranstaltungen waren ausverkauft, die Resonanz sehr positiv. „Wir freuen uns, dass sich das Flussfilmfest immer mehr zu einem Treffpunkt und Diskussionsforum für Flussfreunde aller Art entwickelt“, so Sigrun Lange vom WWF Deutschland.

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Erholungsdruck macht Kiesbrütern an der Isar nachweislich zu schaffen

Mit Hilfe einer Förderung durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt und den Bayerischen Naturschutzfonds konnte der LBV 2017 Besucherzählungen und Brutplatzbeobachtungen an der Isar durchführen. Bei den Untersuchungen wurden neue Spitzenwerte beim Besucheraufkommen ermittelt. Am 26.08.2017 wurden innerhalb von nur drei Stunden 231 Boote an der Dürnsteiner Brücke mit 614 Besatzungsmitgliedern gezählt.

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Rückblick auf erfolgreiche Infostand-Kampagne 2017 an der Isar

Der LBV hat 2017 erneut Infostände an der Isar und auf den Münchner Wissenschaftstagen realisiert. Dabei konnten knapp 1200 Personen vor Ort über die Naturschätze und das richtige Verhalten in den Schutzgebieten informiert werden. Der größte Teil der Informierten waren wieder Bootfahrer.

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Neuigkeiten zum Weideprojekt in den Isarauen

Der Isartalverein führt in Kooperation mit dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen im Rahmen des Hotspotprojektes „Alpenflusslandschaften“  ein Weideprojekt mit Ziegen und weiteren Weidetieren auf trockenen verbuschten Flächen entlang der Isar zwischen Bad Tölz und Vorderriß durch. Derzeit (Stand: Januar 2018) laufen die Vorbereitungen für die Einrichtung der beiden letzten Weideflächen des Projekts am Ochsensitzer an der Mautstrecke Vorderriß-Wallgau und an der Bretonenbrücke in Lenggries. Außerdem gibt es ab sofort eine Stelle als Ranger/in in den Isarauen zwischen Bad Tölz und der Landkreisgrenze nach Garmisch-Partenkirchen zu besetzen.

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