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Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze

Einsatz für Artenvielfalt im Ammerseebecken


Erweiterter Graben im Ammerseebecken (© Helene Falk)

 

Auf dem Gemeindegebiet Raisting legte die Schutzgemeinschaft Ammersee in diesem Jahr im Ammerseebecken an zwei Stellen Kleingewässer an. In den sog. “Oberen Filzen” wurde ein bereits vor Jahren angelegtes Gewässer ausgebaggert und reaktiviert und ein zusätzliches angelegt. Beide eigenen sich als Lebensraum für Watvögel (Limikolen) und Amphibien. Der wegebegleitende Graben wurde erweitert, seine Ränder abgeflacht und mit Stauvorrichtung versehen. Dadurch wurde der Graben für die Zuwanderung von Amphibien optimiert. Nach der Laichperiode kann der Graben abgelassen werden, so dass die angrenzenden Wiesen bewirtschaftet werden können. Auch südlich der Alten Ammer wurde in einem längst verschwunden Altammerarm ein schon bestehender Tümpel  entlandet und zwei neue geschaffen, die als Laichhabitate besonders für den Laubfrosch geeignet sind. Im frisch angelegten Zustand sind die Tümpel auch für Limikolen, wie Kampfläufer, Bruch- und Dunkler Wasserläufer, attraktiv.  So werden Stück für Stück Klein- und Kleinstgewässer als Lebensraum für verschiedene Tiergruppen wieder hergestellt, die in der Vergangenheit leider oft aus der Landschaft verschwunden sind.


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