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Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze

Es tut sich was: Zukunftsvisionen für die Flüsse


Wie sollen unsere Flüsse in 20 bis 30 Jahren aussehen und welche Schritte müssen unternommen werden, um diese Ziele zu erreichen? Dieser Frage gingen in den letzten eineinhalb Jahren Fachleute aus Naturschutz und Wasserwirtschaft mit Beteiligung von Bürgern, Landnutzern und Kommunalpolitikern nach. Im Rahmen des Hotspot-Projekts erarbeiteten sie 20 konkrete Vorschläge für die Gestaltung von Lech, Ammer, Isar und Loisach. Diese werden nun der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Broschuere Hotspotkonzeption
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Wildflüsse und ihre Auen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen unserer Landschaft. Naturnahe Abschnitte zu erhalten und veränderte Flusslandschaften  dort, wo möglich, zu renaturieren, ist die Grundvoraussetzung dafür, dass zukünftige Generationen noch eine intakte Naturlandschaft vorfinden. Das Hotspotprojekt möchte einen soliden Grundstein legen für die Verbesserung des Zustands der Flüsse. Dabei ist es wichtig, möglichst alle Betroffenen an einen Tisch zu holen, und gemeinsam zu Lösungen für die vielfältigen Konflikte zu kommen. Denn an den Flüssen treffen viele unterschiedliche Interessen aufeinander: Naturschutz, Erholung, Spiritualität, Tourismus, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei, Energiegewinnung und Kultur sind bei weitem nicht alle.

 

„Mit der Veröffentlichung unserer Konzeption wollen wir eine Grundlage für zukünftige Diskussionen und Kooperationen schaffen. Nur wenn es uns gelingt, unsere Scheuklappen zu überwinden, einen Dialog zu finden und zusammenzuarbeiten, können wir die verbliebenen wilden Aspekte der Alpenflüsse erhalten“, so Mathias Fischer vom WWF Deutschland.


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