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Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze

Für den Erhalt der Seeforelle


Für das Projekt zur Wiederansiedlung und Erhaltung der Seeforelle an der Ammer konnte der Landesfischereiverband Bayern auch in diesem Winter wieder ein provisorisches Fischbruthaus in Betrieb nehmen. Die vorangegangenen Winter hatten gezeigt, dass schwere Winterhochwässer den Bruterfolg im freien Gewässer erheblich beeinträchtigen können. Die fest installierte Brutanlage bietet die Möglichkeit, die aktuell laufende Erbrütung der Seeforellen-Eier geschützt und unter kontrollierten Bedingungen durchzuführen. Da die Brutanlage mit Flusswasser direkt aus der Ammer gespeist wird, kann eine Prägung der frisch geschlüpften Brutfische an das Ammerwasser begünstigt und damit eine spätere Rückkehr laichbereiter Seeforellen in das Ammersystem initiiert werden.

 

Autor: Patrick Türk, Landesfischereiverband e.V.

 

 

Die Seeforellen-Eier erhalten Einzug in das von Ammerwasser gespeiste Fischbruthaus. Kurz nach dem Schlüpfen werden die Brutfische dann in ihren angestammten Lebensraum entlassen © Landesfischereiverband e.V.


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