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Hoher Besuch an der Isar


Mitte Mai bekamen die Esel und Ziegen an der Isar hohen Besuch. Dr. Christian Barth, Amtschef des Umweltministeriums, informiert sich als Stellvertreter des Umweltministers Marcel Huber im Stiftungsrat des Bayerischen Naturschutzfonds regelmäßig über Projekte, die vom Fonds gefördert werden. In diesem Zusammenhang besuchte er im Frühjahr auch einige Maßnahmen des Isartalvereins und des Landesbund für Vogelschutz (LBV), die im Rahmen des Hotspot-Projekts "Alpenflusslandschaften" finanziert werden.

Besuch bei den Eseln an der Isar (Foto: Joachim Kaschek)
Besuch bei den Eseln an der Isar (Foto: Joachim Kaschek)

Das Exkursionsprogramm entwickelten Joachim Kaschek, Markus Henning und Fabian Unger in Kooperation mit dem Bayerischen Naturschutzfonds. Der Treffpunkt war am Aujäger. Zunächst stellte Sabine Tappertzhofen ein vom LBV gepflegtes Hangquellmoor vor. Der zweite Besichtigungspunkt war das Weideprojekt des Isartalvereins. Begutachtet wurde die Fläche bei Lexen auf der Ostseite der Isar, auf welche die Tiere erst am Wochenende zuvor aufgetrieben worden waren. Zudem erläuterte Herr Kriegsch, Leiter des Wasserwirtschaftsamts Weilheim, die Maßnahmen zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in unmittelbarer Nähe zur Weidefläche. An dieser Stelle wurden in den Fluss Unterwasserbuhnen gebaut, die aufgrund ihrer Form für mehr Struktur im Flussbett sorgen sollen. Gegenüber wurde Totholz fest verankert, das als Unterstand vor allem von Fischbrut dient. Die Wirksamkeit - zumindest bei Sommerwasserständen - konnte bei einer Besichtigung im letzten Jahr nachgewiesen werden. Im Winter war es teilweise trocken gefallen.

 

Zuletzt wurde noch eine 26 Hektar große Fläche im NSG Isarauen besichtigt, deren Ankauf vor ein paar Jahren vom Bayerischen Naturschutzfonds gefördert worden war.


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