Kleinkunstwettbewerb "Am Fluss dahoam"


Die Einreichfrist ist abgelaufen

 

Mach mit! Überrasche uns und inspiriere andere! Unter diesem Motto lud der WWF Deutschland zur kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema „Fluss“ ein. Sketche, Gedichte, Tänze, Lieder oder Sprechgesänge – alle künstlerischen Beiträge waren willkommen und konnten bis Ende November 2017 eingereicht werden. Wir bedanken uns für die kreativen und spannenden Beiträge, die bei uns eingegangen sind!

 

Mitte Januar treffen sich die Jurymitglieder, um eine Vorauswahl zu treffen. Für 22. März 2018 ist eine Veranstaltung geplant, bei der die Künstler die Gelegenheit erhalten, ihre Werke vor Publikum aufzuführen. Dabei werden die Gewinner ermittelt. 

 

 

 

Unsere Jury-Mitglieder sind

Jurymitglieder Kleinkunstwettbewerb
  • Hans Well, Bayerischer Volksmusiker:
    Ich bin begeistert von dem Wettbewerb da ich schon als Kind nichts lieber tat, als am Wasser zu spielen. Fluss war´s keiner, eher ein kleiner Bach. Ich freute mich aber jeden Morgen schon auf das Beobachten von Feuersalamandern, Fröschen, Forellen und Krebse. Während der Flurbereinigung wurde der Bach unterirdisch verrohrt.
  • Jessica Dorsch, ehemaliges Mitglied der Schülerjury für den Literaturpreis des Gymnasium Weilheims:
    Bereits zu Schulzeiten konnte ich Erfahrung in Jurytätigkeiten sammeln, da ich 2015 in der Jury zum Weilheimer Literaturpreis mitgearbeitet haben. Nun bin ich sehr gespannt auf den Kleinkunstwettbewerb des WWF. Ich bin sehr naturverbunden, fahre gerne Ski und bin dankbar für unsere schöne Ammer hier in Weilheim. Dort gehe ich gerne spazieren oder laufen, genieße die Ruhe und die Umgebung. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den anderen Juroren und auf die eingereichte Kleinkunst!
  • Elena Hammerschmid, Bayerische Meisterin (U20) im Poetry Slam 2017:
    „Am Fluss dahoam“, das kann ich wahrlich von mir behaupten. Ich lebe nun seit fast 17 Jahren in einem kleinen Dorf in der Nähe von Regensburg, keine 400 Meter weit weg von der Donau entfernt. Seit ich denken kann, gehört die Donau zu meinem Leben wie das Amen in unserer Dorfkirche und das meine ich sowohl aus positiver als auch negativer Perspektive. Als 2013 die „Jahrhundertflut“ in Bayern ganze Städte und Dörfer unter Wasser setzte und unzählige Menschen ihr Zuhause verloren, habe ich zum ersten Mal gemerkt, welche Urgewalt dieser reißende Strom neben meiner Haustür eigentlich in sich birgt. Seit diesem Jahr jedoch ist mir mehr und mehr bewusstgeworden, wie klein und schutzlos wir Menschen oftmals der Macht der Natur ausgeliefert sind. Auf der anderen Seite ist dieser Fluss aber auch einer der schönsten Orte, die ich mir vorstellen kann. Als Kind in der Donau baden, im Gras am Ufer liegen, Musik hören, die Füße ins kalte Wasser halten - ich verbinde unglaublich viele Erinnerungen mit dem Thema Fluss. Den Kleinkunstwettbewerb sehe ich vor allem als Möglichkeit und große Chance, um Ideen und Meinungen auszutauschen, zu erfahren, was junge Leute denken, welche Ideen sie haben und was für sie „Am Fluss dahoam“ bedeutet.
  • Philipp Scharrenberg, deutschsprachiger Meister im Poetry Slam 2016:
    Bühnenkünstler hergehört: Die Wildflusswelt ist schwer gestört! Meint Trump, dass es beim Klimawandel, sich um Quatsch aus China handel’. Schützen wir als Schreibarbeiter, uns’re Umwelt einfach weiter. Also werd ein Outdoor-Autor, schreib ’nen Song, trag Texte laut vor. Kabarette, slamme derb (um Flüsse geht ’s, drum Wet(t)bewerb …). Als Künstler weiß man ja vom Schreiben, wie es rockt, im Fluss zu bleiben.

Juryarbeit und Preise

Die Beiträge werden in zwei Stufen bewertet: Nach dem Einsendeschluss am 30.11.2017 bewerten die Jurymitglieder bei einer gemeinsamen Sitzung die Beiträge. Die Wettbewerbsteilnehmer mit den besten Beiträgen werden ausgewählt und zu einer öffentlichen Veranstaltung am 22. März 2018 (Weltwassertag) eingeladen. Bei dieser Veranstaltung wählt die Jury (Hans Well, Jessica Dorsch, Elena Hammerschmid und Philipp Scharrenberg)zusammen mit dem Publikum die Sieger in zwei Kategorien:

  • 20 Minus (unter 20-Jährige)
  • 20 Plus (20-Jährige und darüber)

Die Preise sind wie folgt gestaffelt:

  • 1. Preis jeweils 1.000 Euro
  • 2. Preis jeweils 500 Euro
  • 3. Preis: Sachpreise jeweils im Wert von etwa 200 Euro


Zurück

TOP