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Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze

Neue Wanderausstellung: gerade wild. Alpenflüsse


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Die Wanderausstellung (Foto: Veronika Sturm)

Sie prägen das Bild der Alpen wie die Berge: Der Tagliamento in Italien, die Isel in Osttirol oder die Obere Isar sind wilde Schönheiten und haben ihren urwüchsigen Charakter bewahrt. Allerdings gibt es solche Alpenflüsse nur noch selten im Alpenraum und die übrig gebliebenen sind heute vielfach bedroht. Wie sollen wir mit den Alpenflüssen künftig umgehen? Dieser Frage geht die Wanderausstellung „gerade wild. Alpenflüsse“ des DAV nach.

 

Wertvolle Naturlandschaft in Gefahr

Alpenflüsse sind seit jeher artenreiche Lebensräume. Gespeist durch Regen- und Gletscherwasser winden sie sich durch verschiedenste Gesteinsschichten und schaffen einzigartige Landschaften. Für den Menschen sind die Flüsse und ihre Auen in vielfältiger Hinsicht sehr wertvoll – sei es zum Ackerbau, zur Erholung oder zur Energiegewinnung. Ohne Folgen bleibt dies nicht: Verbauungen, Begradigungen, Staudämme und Wehre, aber auch die intensive Nutzung der Auen haben das natürliche Gleichgewicht an und in den Flüssen in Mitleidenschaft gezogen. Trotzdem gibt es immer wieder Pläne für neue Wasserkraftanlagen und Pumpspeicher. „Wir müssen die letzten noch frei fließenden Alpenflüsse unbedingt vor technischer Verbauung schützen“, forderte daher DAV-Vizepräsidentin Melanie Grimm.

 

Verleih der Ausstellung

  • Die Ausstellung ist explizit für den Verleih konzipiert
  • Keine Leihgebühr; die Kosten für Transport, Pressearbeit, Eröffnung und Ausstellungsplakat muss der Entleiher jedoch selbst tragen

In der Ausstellung enthalten sind Plakatständer für insgesamt sieben Plakate, sowie Geräte zur medialen Veranschaulichung, wie Filme, Geräusche und VR-Brillen. Außerdem gibt es Angelspiel sowie Totholz und Kiesel zum Anfassen. Somit ist für Jung und Alt etwas dabei. Besonders beliebt ist die Ausstellung auch bei Schulklassen. Für die aufgebaute Ausstellung wird Platz von ca. 50 m2 benötigt. Verpackt ist sie in drei Transportkisten aus Holz und einem Umzugskarton. Einzeln enthalten sind zusätzlich noch ein Maßnahmentische, zwei Hocker und vier Tischbeine. Für den Transport wird ein Auto mit Ladefläche in der Größenordnung z. B. eines VW-Busses benötigt. Alle Elemente der Ausstellung lassen sich mit nur wenigen Handgriffen und ohne Werkzeug aufbauen.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Info-Blatt zur Ausstellung.

 

Den Verleih der Ausstellung organisiert das Ressort Naturschutz und Kartografie der Bundesgeschäftsstelle:

  • Mailanfrage
  • Telefonische Anfrage: 089 14003 -72 oder -75


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