Planung „Schnalzaue“


 

Gemeinsam mit den Bayrischen Staatsforsten, dem Wasserwirtschaftsamt Weilheim und den lokalen Fischern schafft das Projekt „Alpenflusslandschaften“ die Voraussetzungen dafür, dass die Ammer am Ausgang der Schlucht wieder ein Stück wilder wird. Anfang Oktober trafen sich Vertreterinnen und Vertreter des WWF Deutschland, der Unteren und der Höheren Naturschutzbehörden und der Bayerischen Staatsforsten in der Schnalzaue um die naturschutzrechtlichen Voraussetzungen für die Renaturierung der Ammer zwischen Kalkofensteg und Schnalzwehr zu diskutieren.

 

Damit die Aue wieder an die natürliche Dynamik des Flusses angebunden werden kann, soll der bestehende Dammweg an den Rand der Aue zurückverlegt und so die aktuelle Begradigung aufgelöst werden. Aufgrund einer alten Haldenrutschung aus Zeiten des Kohle-Bergbaus muss der Hangfuß im Bereich der neuen Wegtrasse gesichert werden. In der Schnalzaue, die nun seit den 1960er Jahren durch die Begradigung ca. 50 Jahre von der Ammer abgetrennt ist, haben sich im Laufe der Zeit neue Biotope gebildet, auf die in der Planung besondere Rücksicht genommen wird. Im Zuge einer Machbarkeitsstudie sollen verschiedene Varianten der Renaturierungs-Maßnahme geprüft werden, um den sinnvollsten Wegeverlauf herauszufinden. Insgesamt sind sich alle Beteiligten einig, dass die Möglichkeit, der Ammer hier wieder ihren freien Lauf zu ermöglichen, eine großartige Sache ist.


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