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Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze

Rottenbucher Grundschüler entdecken Ammer


Das Schulklassenprojekt "Expedition ins Blaue" war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg. Die 4. Klasse der Rottenbucher Grundschule besuchte im Juli die Ammer, um den Wildfluss zu entdecken. An der pittoresken Ammerschleife oberhalb der Ammermühle gab es zahlreiche Tiere im fließenden Wasser zu entdecken, ihre Lebensweise und die vielfältigen Vernetzungen dieses Lebensraums kennen zu lernen.

Die 25 Kinder holten zunächst mithilfe von Keschern zahlreiche Larven von Eintagsfliegen, Steinfliegen, Köcherfliegen, auch kleine Schnecken und Fische aus dem Wasser und untersuchten sie mit großem Eifer und Wissensdurst anschließend unter dem Mikroskop. In einem Tümpel auf einer höher gelegenen Kiesbank, die seit dem Frühjahr von Hochwasser verschont geblieben war, fanden die Kinder alle Entwicklungsstadien von Erdkröten und Grasfröschen, das heißt Kaulquappen ohne Beine über Zwischenstadien mit ein oder zwei Beinpaaren bis zu voll entwickelten Jungtieren.

 

Auf der weitläufigen Kiesbank versuchten die SchülerInnen mit Schaufeln den Flusslauf der Ammer von ihrem Oberlauf bis zur Mündung in den Ammersee nachzubilden. Wichtig war ihnen dabei, auch die markante Echelsbacher Brücke und die Schleierfälle einzubauen. Begleitet wurde die Klasse von der Umweltpädagogin und Biologin Ute Jahn, die unter anderem an der Ammer beauftragt ist. Die Kreisgruppe des BUND Naturschutz führt die Umweltbildungsaktion „Expedition ins Blaue“ im Rahmen des Hotspot-Projekts an den Flüssen Wertach, Lech und Ammer alljährlich mit 30 Klassen aus Fluss-Anliegergemeinden in den Landkreisen Weilheim-Schongau und Ostallgäu durch.


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