Wie die Seeforellen schlüpfen


Fischaufzuchtanlage (Bild: U. Steinhörster)

Gute Neuigkeiten für den natürlichen Bestandsaufbau der Seeforelle im Ammersee. Für die Erbrütung kleiner Seeforellen in der Ammer konnte der Landesfischereiverband Bayern in diesem Jahr erstmalig eine stationäre Fischaufzuchtanlage direkt an der Ammer in Betrieb nehmen.

(Bild P. Türk)

Hier kann der Seeforellennachwuchs vom Ei bis zum schwimmfähigen Brutfisch unter besonders kontrollierten Bedingungen aufgezogen werden. Nur diese kritische Phase verbringen die empfindlichen Fischlein in einer geschützten Brutrinne. Danach werden sie in strukturreiche Seitenzuflüsse der Ammer entlassen. An die Bedingungen vor Ort konnten die Brutfische schon ein wenig gewöhnen, sind sie doch im frischen Wasserzufluss der Ammer aus dem Ei geschlüpft. Das ist wichtig, denn nur so können sich die kleinen Seeforellen den Ort ihrer Herkunft optimal einprägen.

Für eine Wanderfischart wie die Seeforelle eine wichtige Vorrausetzung um später einmal als ausgewachsener Laichfisch aus dem Ammersee bis an die Fortpflanzungsstätten in den Fluss ihrer Jugend zurück zu finden.

 

Patrik Türk, LFV Bayern

(Bild: U. Steinhörster)


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