Tipp 10 - Keine Regeln, bitte!

Das funktioniert an einem Freizeit-Hot-Spot wie der Isar leider nicht ganz. Aber wer weiß worauf es ankommt, kann die Flusslandschaft genießen, ohne ihr Schaden zuzufügen. Ursprüngliche Wildflusslandschaften, wie sie entlang der Isar noch vorkommen, sind in Bayern mittlerweile eine Rarität. Klar, dass sie deshalb entsprechend geschützt werden. Und so reihen sich zwischen Isarursprung und -mündung Natur- und Landschaftsschutzgebiete wie Perlen auf der Schnur aneinander. Auch Schutzgebiete von europäischem Rang sind dort zu finden, etwa das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH-Gebiet) „Oberes Isartal“. Sie dienen dazu, kleinere Schutzgebiete, die von Städten und Landkreisen ausgewiesen werden, europaweit zu vernetzen. Damit Naturschutz, Freizeitspaß und Erholung an der Isar nebeneinander funktionieren können, ist es wichtig, ein paar einfache Faustregeln zu beherzigen:

  • beachte Betretungsverbote, etwa in Vogelbrutbereichen und auf Kiesinseln,
  • bau deinen Grill nur in extra ausgeschilderten Bereichen auf,
  • nimm deinen Müll wieder mit,
  • bleib auf den Wegen,
  • meide mit dem Boot seichte Kiesbänke,
  • nimm deinen Hund an die Leine,
  • reiße keine Pflanzen aus, nimm keine Tiere mit und verschrecke sie nicht.

Kein Problem, oder?

Die Flussseeschwalben sind dir dankbar, wenn du sie nicht beim Brüten störst
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