Neuigkeiten

Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze

Protect Water - Verbände für den Erhalt der WRRL

Am 9. Oktober begann eine gemeinsame Kampagne von hundert europäischen Umwelt- und Naturschutzverbänden: Sie werben für den Erhalt einer starken Gesetzgebung zum Schutz unserer Gewässer und unseres Grundwassers: die Wasserrahmenrichtlinie muss erhalten und konsequent umgesetzt werden! Denn sie verpflichtet alle EU-Mitgliedstaaten, Maßnahmen zum Schutz von Flüssen, Seen, Küstengewässer und Grundwasservorkommen umzusetzen. Aktuell überprüft die EU in einem sogenannten „Fitness Check“, ob diese Vorgaben noch zweckdienlich sind. Dabei könnte die Richtlinie durch den Einfluss von Lobbygruppen geschwächt werden. Aktuell (bis 4. März 2019) läuft eine öffentliche Befragung der EU zur Wasserrahmenrichtlinie. An dieser können sich alle europäischen Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Machen Sie mit!

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Internationaler Workshop zu Alpenflüssen

Parallel zum Forum Alpinum in Breitenwang (Österreich) fand von 4. bis 11. Juni 2018 der 5. Internationale Workshop zu Alpenflüssen statt. Organisiert wurde er von Prof. Dr. Norbert Müller (FH Erfurt) und Helmut Kudrnovsky (Kematen). Die Teilnehmer besuchten dabei die beiden Referenz-Flusssysteme für alpine Flüsse, den Tiroler Lech sowie die Isel mit ihren Zuflüssen. Die Ergebnisse des Workshops können auf der Webseite der FH Erfurt eingesehen werden.

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Nach Hitzesommer: Gewässerschutz braucht politische Priorität

Die Lehre dieses Sommers ist eindeutig: Die anhaltende Trockenheit in vielen Regionen Deutschlands und Bayerns hat unseren Flüssen schwer zugesetzt und ökologische sowie ökonomische Schäden angerichtet. Dort, wo sonst Wasser fließt, lagen Kiesbänke frei. Auf ausgedorrten Flussbetten sonnten sich Ausflügler. Aufgrund der extrem niedrigen Pegelstände wurden Altwässer vom Hauptstrom getrennt. An der Donau war der Warentransport auf dem Fluss stark eingeschränkt [1].

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Starkes Bündnis gegen den Ausbau der Wasserkraft an der unteren Salzach

Über 90% der bayerischen Flusslandschaften sind laut Aktionsgemeinschaft Lebensraum Salzach derzeit für die Wasserkraftnutzung verbaut. Die untere Salzach zählt zu den letzten auf längerer Strecke frei fließenden Voralpenflüssen in Bayern und Österreich. Da der Grenzfluss von der Mündung aufwärts auf über 60 km Länge nicht gestaut ist,  sind die Lebensräume entlang der Salzach überaus artenreich und auch nach der europäischen FFH-Richtlinie (Natura 2000) geschützt.

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Plogging – ein neuer Fitnesstrend erreicht Bayern

Der neue Fitnesstrend aus Schweden findet auch hierzulande immer mehr Anhänger. Müllsammeln beim Joggen – das ist Plogging. Der Begriff Plogging setzt sich zusammen aus dem schwedischen Wort plocka upp (aufheben) und natürlich  Jogging. Plogging bietet durch das regelmäßige Bücken, Aufheben, Aufrichten und Weiterlaufen ein deutlich abwechslungsreicheres Training, als das normale Jogging.

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Deutschlands Wasserproblem

Deutschlands Gewässer sind in einem schlechten Zustand. In Europa schneiden nur die Niederlande und Luxemburg noch schlechter ab. Das zeigt der am Dienstag veröffentlichte Bericht der EU-Umweltagentur zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie. Die Richtlinie ist das zentrale Mittel der EU-Gewässerschutzpolitik und schreibt vor, dass die europäischen Gewässer bis spätestens 2027 einen guten ökologischen und chemischen Zustand erreichen müssen. 18 Jahre nach Inkrafttreten der Richtlinie  bemängelt der WWF, dass Deutschland diese Ziele bisher klar verfehlt hat.

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Bündnis gegen Aufweichung der Wasserrahmenrichtlinie

Knapp 92 Prozent der deutschen Oberflächengewässer verfehlen derzeit die ökologischen Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie – denn die typische Vielfalt von Tieren und Pflanzen fehlt oder ist verändert. Aus diesem Grund engagieren sich BUND, DNR, NABU, GRÜNE LIGA und WWF gemeinschaftlich, um den Zielen der Wasserrahmenrichtlinie endlich die politische Priorität einzuräumen, die ihnen gebührt. Finger weg von der Wasserrahmenrichtlinie, lautet die klare Botschaft der vier Umweltverbände und des Dachverbandes DNR. 

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Kampagne "Rettet das Blaue Herz Europas"

Derzeit sind etwa 2800 neue Staudämme zwischen Slowenien und Albanien in Planung. Um diesem Wasserkraft-Boom entgegenzutreten, haben EuroNatur und Riverwatch zusammen mit lokalen Partnern in den jeweiligen Balkanländern die Kampagne "Rettet das Blaue Herz Europas" ins Leben gerufen. Am 28. April 2018 fand vor der spektakulären Kulisse der Idbar-Staumauer in Bosnien-Herzegowina die Premiere des Films „Blue Heart“ statt. Der Film dokumentiert den Kampf gegen die Staudammflut auf dem Balkan und für den Erhalt der einzigartigen Flüsse Europas. Patagonia zeigt den Film weltweit, u.a. am 18. Mai 2018 in München. Zudem hat die Outdoor-Bekleidungsfirma eine Petition gestartet, die Banken auffordert, sich von der Finanzierung von Wasserkraftprojekten auf dem Balkan zurückzuziehen.

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Danube Art Master 2018 – Auf in die nächste Runde!

 

Der Kreativwettbewerb zum Schutz der Donau

 

Ab März 2018 können Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren aus ganz Bayern wieder ihre Naturkunst-Fotos und Video-Ideen zum Schutz der Donau einreichen. Erstmalig wird es dieses Jahr zwei Wettbewerbskategorien geben – Landart/Foto und Video – und damit auch je drei tolle Gewinne für die ersten drei Sieger jeder Kategorie.

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Gerichtsurteil bestätigt: Naturdenkmal Eisenbreche bleibt erhalten

Die Klage des Landesbund für Vogelschutz und des Bund Naturschutz in Bayern war erfolgreich: Das Verwaltungsgericht in Augsburg hat das geplante Wasserkraftwerk am Naturdenkmal Eisenbreche, einer 85 Meter tiefen Klamm der Ostrach in den Allgäuer Alpen, für unzulässig erklärt.

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